Tag Archives: Isfahan

Juden in Iran

Gebetsraum einer Synagoge in Isfahan

„Juden in Iran?“ „Finde den Fehler!“ Das war in etwa meine Erwartungshaltung zu den Programmpunkten, die uns zu Synagogen in Isfahan führen sollten. Auf der Anreise hatte ich angefangen, im Koran zu lesen und dabei gelernt, dass Juden und Moslems an den selben Gott glauben: so rühmt eine der ersten Suren Allah dafür, dass er die Juden aus ägyptischer Gefangenschaft geführt hätte. Religionsfreiheit in Iran Auf diesem Hintergrund war ich schon mal nicht verwundert, in Teheran eine lebendige deutsche, christliche

Freitagsmoschee: Kuppeln und Säulen und Gewölbe

Freitagsmoschee Besucherin im Spiel zwischen Licht und Schatten

Freitagsmoschee in Isfahan In der Freitagsmoschee in Isfahan (Masjed-e Jomeh) gibt es eine Reihe von kleineren Moscheen. An der nördlichen Seite einer Iwane oder Vorterrassen liegt eine kleine Moschee namens al-Dschaitu-Moschee. Der Namensgeber dieser Moschee war ein Herrscher der Ilchane, die von 1256-1353 n.Chr. in Iran regierten. In diesem Bericht geht es vor allem um den ältesten Teil der Freitagsmoschee mit ihren Säulen und Kuppeln. Und es geht um Bilder. Sie werden lange suchen müssen, bis Sie wieder eine so

Freitagsmoschee in Isfahan

Kuppel mit Ziegelornamenten in der Freitagsmoschee in Isfahan

Die Freitagsmoschee in Isfahan, auch Große Moschee oder Versammlungsmoschee genannt, ist zwar ein Museum der islamischen Architektur. Gläubige können das 2ha große Gelände auch zum Gebet nutzen: die Teppiche werden dann ausgerollt. Besucher sind  gehalten, die Bereiche mit den zusammengerollten Teppichen nicht mit Schuhen zu betreten. Fotografieren ist erlaubt. Eine Vielzahl auch englisch-sprachiger Tafeln bringen dem Besucher die Besonderheiten der Freitagsmoschee in Isfahan näher. 1.400 Jahre islamische Architektur sind hier konzentriert in ihrer Entwicklung und Kombination zu sehen und zu