Tag Archives: Hamburg

Eckersberg Faszination Wirklichkeit

Eckersberg Blick in die Ausstellung

Christoffer Wilhelm Eckersberg War es Zufall, war es Absicht? Das Hubertus-Wald-Forum zeigt mit „Eckersberg Faszination Wirklichkeit“ ein Kontrastprogramm zu der Ausstellung im Bucerius-Kunstforum „Picasso Fenster zur Welt“. Das Hubertus-Wald-Forum gehört zur Hamburger Kunsthalle. Einst beherbergte es eine Theaterbühne, das mit mutigen und unterhaltsamen Inszenierungen in der Kulturlandschaft fest verankert war. Nach dem Umbau -der Hauptmäzen ist Namensgeber- des „Theater in der Kunsthalle (TiK) in Ausstellungsräume, hat das Hubertus-Wald-Forum einen ebenso festen Platz in der Hamburger Kulturlandschaft, und zwar als Ort

Bucerius Kunstforum Picasso Fenster zur Welt

Picasso Fenster zur Welt Stillleben mit Totenkopf, Lauch und Krug

Picasso Fenster zur Welt Picasso geht immer, gerade wenn man geht. Dieser Gedanke drängt sich auf, wenn man die letzte Ausstellung besucht, die von Ortrud Westheider für das Bucerius Kunstforum kuratiert wird. Picasso war ein Künstler, der die Kunstwelt wahrhaft inflationär mit Werken überschüttet hat. Wikipedia vermutet, dass es sich um rund 50.000 handelt. Im Schnitt hätte Picasso beginnend mit dem 18. Lebensjahr und 40% Verschwendung der Lebenszeit durch Nahrungsaufnahme, Reisen, Verhandlungen und Fortpflanzung knappe 8 Stunden für ein Kunstwerk

Internationales Maritimes Museum

Maritimes Museum Besucherin vor einer Wand mit Schiffsmodellen

Internationales Maritimes Museum Am Anfang des Internationalen Maritimen Museums Hamburg stand ein Speicher, der Kaispeicher B. Er hatte den Zweiten Weltkrieg und den Abrisswahn der Hamburger Stadtentwicklung überstanden – und stand leer in der zukünftigen Hafencity. Dann betrat Peter Tamm auf, der dem Axel Springer Verlag vorstand, die Bühne Das ist der gleiche Verlag, in dem mit BILD und Abendblatt Zeitungen erschienen, ohne deren publizistische Unterstützung ein junger Mann namens Ole von Beust niemals Erster Bürgermeister von Hamburg geworden wäre.

Airport-Days

Airport-Days 60 Jahre alt, aber noch immer bewundert: das vielleicht schönste Flugzeug aller Zeiten: die Super-Conni oder schlicht die Lookheed L-1049F.

Airport-Days 2015 Alle paar Jahre öffnet der Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel seine Tore zu den Airport-Days. Der Flughafen Fuhlsbüttel war der erste Flughafen Deutschlands und wurde 1911 eingeweiht. Die Kosten betrugen seinerzeit knappe 700.000 Mark und wurden von privaten Investoren aufgebracht. Noch heute prägt die ursprüngliche Anlage das Erscheinungsbild des Flughafens. Er liegt praktisch mitten in der Stadt und hat die wohl kürzesten Wege zwischen den Terminals. Zu den Airport-Days sind auf dem Flugfeld Flugzeuge aller Art geparkt. In Zelten informieren

Weltkulturerbe Speicherstadt

Speicherstadt Hamburg verschneit bei Nacht

Speicherstadt – Weltkulturerbe Seit über 15 Jahren hat der Hamburgische Senat ein von allen Parteien gemeinsam verfolgtes Ziel erreicht: Speicherstadt und Kontorhausviertel sind am 5. Juli 2015 als Weltkulturerbe anerkannt worden. Seit 15 Jahren mühen sich alle Hamburgische Bürgermeister um diese Anerkennung. Der Antrag umfasst 300 Seiten mit 120 Seiten Anlagen für Pläne, Übersichten und Erhaltungsmaßnahmen. Besonders alt ist weder die Speicherstadt noch das Kontorhausviertel. Die Speicherstadt wurde vom deutschen Kaiser Wilhelm II 1888 eingeweiht. Zum Deutschen Reich zählte Hamburg

Über Wasser Bucerius Kunstforum

Besucherin vor Andreas Gefeller: Schwimmbad (2008)

Über Wasser Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson Der Titel ist erfrischend mehrdeutig: sprechen wir über das Wasser oder bewegen wir uns über dem Wasser? Schau’n wir mal: hier die Bilderstrecke. Der Kurator der Ausstellung im Bucerius Kunstforum „Über Wasser“, Ulrich Pohlmann, will darin der Inspiration nachspüren, die das Element „Wasser“ in den vergangenen 200 Jahren, genauer auf Maler und Fotografen ausgeübt hat. Die Liste der Künstler ist lang. Leider ist der Name manchmal größer als der

Mein Schiff, mein Balkon

Balkone auf der "Mein Schiff 3"

Vor 50 Jahren warb eine Bausparkasse mit abschreckenden Bildern von Massen-Wohnanlagen für einen Bausparvertrag: „Wir holen Sie da raus!“, lautete die Botschaft unter den verschmierten Klingeltafeln und den seelenlosen Fassaden der Wohnsilos. Heute plündern die Erben der Bauspargeneration das Festgeldkonto: „Wir wollen da rein“. Und meinen die seelenlosen Balkon-Pontons, mit denen man eine Kreuzfahrt machen kann, ohne auf einem Schiff zu sein. Der Trend zum balkonbewehrten Einzelzimmer an Bord begann mit der Indienststellung der Mutter aller Kreuzfahrtschiffe: der „Queen Mary

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