Tag Archives: Hamburg

Paula Modersohn-Becker: Der Weg in die Moderne

Bucerius Paula Modersohn-Becker Blick in die Ausstellung - Birken Der Weg in die Moderne

Wäre Paula Becker als Junge namens Paul zur Welt gekommen, oder wenigstens in Paris als Pauline: vielleicht hätte sich eine Art Gauguin entwickelt. Hier geht es zu den Bildern. Aber Paula Modersohn-Becker hieß nun mal Paula, und manch Kunsthistoriker reduziert sie noch heute auf „Paula“. Keiner würde nur von „Paul“ sprechen, wenn er Gauguin meint. Frauen hatten (und haben) es in der Kunstweltwelt schwer, als Künstler beachtet und anerkannt zu werden. Sie war übrigens eine Zeitgenossin von Rosa Luxemburg. Diese

Der Hafenkapitän begrüßt die AIDAprima

So sieht die Plakette aus, die dem Kapitän des Schiffes überreicht wird.

Tradition beim Erstanlauf Hamburg ist traditionsbewusst. Eine Tradition hat etwas mit der Willkommenskultur der Seefahrer zu tun. Jedes Kreuzfahrtschiff bekommt beim ersten Anlauf im Hamburger Hafen Besuch vom Hafenkapitän. Der Hafenkapitän ist Chef vom Hafen. Genauer der Hafenverwaltung, oder neudeutsch Port Authority (HPA). Im Gepäck hat der Hafengepäck eine Plakette. Auf ihr ist das Wappen der Hafenverwaltung zu sehen und eine stilisierte Silhouette von Hamburg – mit der Elbphilharmonie. Diese Plakette bekommt dann einen Ehrenplatz auf der Brücke. Das Aussehen

Bucerius-Kunstforum: Venedig

Das Portrait von Anna Cossmann hebt sich fast plastisch vom Hintergrund der Paläste ab. Venedig Stadt der Künstler

Venedig – Stadt der Künstler Venedig ist wie Mozart: es geht immer. Die Weihnachtsausstellung im Bucerius-Kunstforum mit Bildern zum Thema „Venedig“ markiert einen Übergang. Die bisherige Führungsriege des Bucerius-Kunstforums arbeitet in Potsdam in einem wiederaufgebauten Schloss und der neue Direktor kann zur Ausstellungseröffnung nicht viel mehr beitragen, als den Katalog mit einer Kaufempfehlung hochzuhalten. Die Ausstellung „Venedig – Stadt der Künstler“ wurde von Inés Richter -Musso zusammengestellt und gestaltet. Sie hat schon mehrere Ausstellungen für das Bucerius-Kunstforum kuratiert. Und entsprechend

Bilder aus der Elbphilharmonie

Bilder Elbhilharmonie fertig in der Abendsonne

Besuch bei einem architektonischen Leckerbissen Die Elbphilharmonie ist fertig, Hamburg hat ein neues Wahrzeichen. Die Elbphilharmonie löst den „Michel“ ab. Bislang stand der Turm der „St. Michaelis“-Kirche als Wahrzeichen Hamburgs. Das heißt: wenn man den Turm des Michel sah, war man als Hamburger zu Hause. Bilder Elbphilharmonie Bilder von der Rolltreppe„Tube“ Erleben Sie eine Fahrt mit der Tube im Video! Bilder von den Foyers der Elbphilharmonie Bilder vom Konzertsaal Großer Saal der Elbphilharmonie mit der Weißen Haut Bilder von der

Oleg Popov – der letzte Clown

Oleg Popov bei seiner Abschiedstornee im Januar 2011 in Hamburg

Oleg Popov ist nicht mehr Ich habe Oleg Popov zuletzt in einem sehr traurigen, heruntergekommenen Zirkus: dem Russischen Staatszirkus, in Hamburg erlebt. Die Melancholie der vergangenen Pracht und Herrlichkeit spiegelte sich in dem Auftritt von Oleg Popov wider. ernst, souverän – so behalte ich den Clown der Clowns in Erinnerung. Lachen? Nein – es blieb manchmal eher im Halse stecken. Sehen Sie hier die Bilderstrecke der Abschiedstournee von Oleg Popov.

Hieronymus Bosch Verkehrte Welt Hamburg

Hieronymus Bosch Lissabonner Altar

Bosch ohne Bosch Verkehrte Welt: eine Ausstellung zum Hieronymus Bosch Jahr, ohne ein Werk von Hieronymus Bosch. Eigentlich richtet sich das Ausstellungsprogramm des Bucerius Kunstforums in Hamburg nicht nach Jubiläen, Gedenk- oder Geburtstagen. Mit „Verkehrte Welt“ machte das Haus eine Ausnahme. 1516 war ja auch nicht Geburts-, sondern das Todesjahr von Hieronymus Bosch. Also gut. Hieronymus Bosch sollte es sein. Aber es gab ein Problem: alle bedeutenden Gemälde und Zeichnungen befinden sich zur Zeit im Prado in Madrid. Was tun?

Erstanlauf AIDAprima

AIDAprima mit Michel

Alles Prima  – AIDAprima So recht an die Fertigstellung der AIDAprima hat wohl nicht einmal die Reederei geglaubt. Jedenfalls wirkten die Kurzreisen von Hamburg nach Southampton noch vor der Jungfernfahrt eher als Ergebnis eines Überraschungsmomentes. Hier geht es zur Bilderstrecke vom Erstanlauf der AIDAprima in Hamburg. Und hier können Sie die AIDAprima besichtigen. Ob erwartet, erhofft oder überrascht: am 21. April 2016 war es soweit: Die AIDAprima erreicht erstmals ihren Standorthafen Hamburg. Heimathafen ist trotz aller PR-Rabulistik Genua. Start und

Eckersberg Faszination Wirklichkeit

Eckersberg Blick in die Ausstellung

Christoffer Wilhelm Eckersberg War es Zufall, war es Absicht? Das Hubertus-Wald-Forum zeigt mit „Eckersberg Faszination Wirklichkeit“ ein Kontrastprogramm zu der Ausstellung im Bucerius-Kunstforum „Picasso Fenster zur Welt“. Das Hubertus-Wald-Forum gehört zur Hamburger Kunsthalle. Einst beherbergte es eine Theaterbühne, das mit mutigen und unterhaltsamen Inszenierungen in der Kulturlandschaft fest verankert war. Nach dem Umbau -der Hauptmäzen ist Namensgeber- des „Theater in der Kunsthalle (TiK) in Ausstellungsräume, hat das Hubertus-Wald-Forum einen ebenso festen Platz in der Hamburger Kulturlandschaft, und zwar als Ort

Bucerius Kunstforum Picasso Fenster zur Welt

Picasso Fenster zur Welt Stillleben mit Totenkopf, Lauch und Krug

Picasso Fenster zur Welt Picasso geht immer, gerade wenn man geht. Dieser Gedanke drängt sich auf, wenn man die letzte Ausstellung besucht, die von Ortrud Westheider für das Bucerius Kunstforum kuratiert wird. Picasso war ein Künstler, der die Kunstwelt wahrhaft inflationär mit Werken überschüttet hat. Wikipedia vermutet, dass es sich um rund 50.000 handelt. Im Schnitt hätte Picasso beginnend mit dem 18. Lebensjahr und 40% Verschwendung der Lebenszeit durch Nahrungsaufnahme, Reisen, Verhandlungen und Fortpflanzung knappe 8 Stunden für ein Kunstwerk

Internationales Maritimes Museum

Maritimes Museum Besucherin vor einer Wand mit Schiffsmodellen

Internationales Maritimes Museum Am Anfang des Internationalen Maritimen Museums Hamburg stand ein Speicher, der Kaispeicher B. Er hatte den Zweiten Weltkrieg und den Abrisswahn der Hamburger Stadtentwicklung überstanden – und stand leer in der zukünftigen Hafencity. Dann betrat Peter Tamm auf, der dem Axel Springer Verlag vorstand, die Bühne Das ist der gleiche Verlag, in dem mit BILD und Abendblatt Zeitungen erschienen, ohne deren publizistische Unterstützung ein junger Mann namens Ole von Beust niemals Erster Bürgermeister von Hamburg geworden wäre.

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