Montevideo Altstadt

Montevideo Altstadt

Unsere Kreuzfahrt begann mit einem ungeplanten Aufenthalt in Montevideo eingelegt. Die Fahrt begann in Buenos Aires. Der Aufenthalt dort war für einige Gäste unerfreulich: 4 Leute wurden von 5 Räubern mit 3 Hunden umzingelt und ausgeraubt. Ein Passagier erlitt zudem noch eine Bißverletzung. Von anderen hörten wir, dass auch eine 4er Gruppe alles an Schmuck und Uhren abgeben musste.

Risiken und Nebenwirkungen

Vor einem Landgang warnt uns der Kapitän vor ähnlichen Risiken in Montevideo. Da der Aufenthalt in Montevideo außerplanmäßig war, gab es auch ein Programm. Darum nahmen wir uns die Empfehlungen zu Herzen. Wär‘ zu blöd, man liegt in einem schönen Hafen und bleibt dann an Bord.

Lassen Sie alles, was glänzt, auf dem Schiff!

 

Keine wertvollen Kameras!

 

Kein Geld oder Wertgegenstände!

Keine Gegenwehr!

Die Altstadt von Montevideo (Ciudad Vieja)

Wir halten uns an die Empfehlungen und haben nur ein paar Euro und die Kabinenkarte für die AIDAcara dabei, als wir das gesicherte Hafengelände in Richtung Altstadt verlassen. Der Hafen von Montevideo liegt – anders als in vielen anderen Städten – nicht in einem Industriegebiet mit Containern und Bergen mit Erz und Müll, sondern fußläufig zur Stadt.

Montevideo Altstadt Verfall

Man sieht viele verfallene Häuser.

Die Altstadt (Ciudad Vieja) macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist nicht nur alt, sehr sehr alt, sondern auch an vielen Ecken vom Zerfall gezeichnet. Wir sehen verfallene Häuser, bei denen Bäume aus den Mauer wachsen, die man gut als Bauholz zum Abstützen des Nachbarhauses verwenden kann.

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In der Markthalle („Das muss man gesehen haben!“) wird Nippes verkauft und Rindfleisch dem ultimativen Gartod zugeführt. Das unübersichtliche Gedränge veranlasste uns, nach 10 Minuten zu gehen.

Montevideo Altstadt Markthalle

In der Markthalle gibt es neben Nippes auch viel, sehr viel Fleisch.

Denkmal und Fußgängerzone

Anschließend haben wir dann noch ein sehr eindrucksvolles Denkmal besucht, das einen Reiter zu Pferd zeigt und nicht Wilhelm I darstellt. Es zeigt den Gründer der Stadt Montevideo: Bruno Mauricio de Zabala.

Montevideo Altstadt Denkmal Zabala

Detail des Zabala-Denkmals.

Neben den Ruinen gibt es auch liebevoll gepflegte Häuser und eine Reihe von Neubauten. Der Rückweg zum Schiff führt uns durch eine quirlige Fußgängerzone. Wochentags muss es hier sehr voll sein.

Unterwegs fallen uns eine viele kleine Mosaiken auf, die in die Gehwege eingelassen sind. Netter Hingucker – auch wenn man manchmal den Eindruck hat, dass so zerbrochene Fliesen aus Abbruchhäusern elegant und nutzbringend recycelt wurden. Sehr gut gefallen haben uns auch die vielen Fassadenhttp://www.focus.de/malereien und Wandbilder. Das sind Eindrücke, die neugierig machen.

Wir beenden unseren Ausflug in die Altstadt nach zwei Stunden und sind sicher an Bord angekommen. Dort buchen wir eine geführte Stadtrundfahrt für den regulären Aufenthalt in Montevideo.

Zu Beginn der geführten Tour wird uns der Guide berichten, dass Touristen der unbegleitete Besuch der Altstadt und der Markthalle aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird …

Montevideo Altstadt Stadtleben

In der Altstadt von Montevideo findet das Stadtleben auch in einer Fußgängerzone statt.