Circus Krone Wildtiere und Artisten

Kein Artenschutz für den Zirkus

Auch gegen Circus Krone ziehen selbsternannte Tierschützer zu Felde. Hier finden Sie Links zu einem Nashornbullen, vielen Elefanten, einem Elefantenbullen und natürlich zu einer Pferdedressur. Die Aufnahmen entstanden bei einem Gastspiel von Circus Krone in Hamburg.

Die spannendste Nummer ist aber das „Todesrad“. sehen Sie selbst.

Tierschutzdikatatur

wenn Sie sich entschlossen haben, aus eigenem Antrieb, ohne Auftrag durch irgendwen Tiernummern (Wildtiere) im Zirkus zu verdammen und die Zuschauer dieser Aufführungen gehörig zu beschimpfen, dann müssen Sie jetzt sehr tapfer sein. Dieser Beitrag führt zu vielen schrecklichen Bildern entspannter und gepflegter Tiere.

Protest von Tierschützern gegen die Tiernummern im Circus Krone

Protest von Tierschützern

Früher, ja früher war nicht nur mehr Lametta. Da gab es auch mehr Zirkus. Die Älteren erinnern sich gerne daran. Die Zirkuswagen rollten per Bahn in die Stadt. Elefanten zogen sie durch die Stadt. Die Zirkuskapelle marschierte vorne weg. Am Straßenrand staunten die Passanten.

Ich half seinerzeit, wenn ich es irgend einrichten konnte, beim Aufbau der Zelte mit. Als Dankeschön erhielt ich dann eine Lagenkarte für die Premiere. Unvergesslich ist mir, als ich mich in die Manege legen durfte und drei Elefantenkühe sorgsam und vorsichtig über mich hinweg stiegen.

Da gab es Zirkusse mit drei Manegen. In jeder Manege unterhielt ein Künstler das Publikum mit einer eigenen Nummer. Zu großen Attraktionen wurden die drei Manegen zu einer einzelnen zusammengefasst. Meistens waren das die Aufführungen, auf die das Publikum schon gespannt wartete: Elefanten, Pferde, Tiger, ja Eisbären, Löwen und viele andere „exotische“ Tiere. Gitter trennten die Arena vom Zuschauerraum. Netze verhinderten, dass Tiger und Löwen über die Absperrung springen konnten.

Zensur der ARD

Lang, lang ist’s her. Die selbsternannten Tierschützer entfachen viel Wind. Sie beschimpfen das Publikum und machen sogar dem allmächtigen Anstaltsfernsehen Angst. Bei der alljährlichen Übertragung des Zirkusfestivals in Monte Carlo haben die Verantwortlichen die (Sieger-) Nummer mit den Tigern zensiert. Art.5 GG hin, Art5 GG her, Zensur findet in der ARD doch statt. Und sei es aus Feigheit vor einer kleinen, aber lautstarken Krakeelergruppe.

Das ist in vielerlei Hinsicht schade: Die ARD verschweigt die Tatsache ihres Eingriffs. Die Nummern (sogar die Siegerehrung) finden einfach nicht statt. Die ARD hat einen Auftrag. Darin ist gleich zum Anfang dieser Spruch fürs demokratische Poesiealbum zu lesen:

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet mit seinen Programmen in Hörfunk, Fernsehen und im Internet jeder Bürgerin und jedem Bürgerin die Möglichkeit einer Teilhabe an der freien demokratischen Meinungsbildung und trägt mit seinen Angeboten zur publizistischen Meinungsvielfalt in Deutschland bei. Er ist weder privatwirtschaftlichen noch staatlichen Interessen verpflichtet, sondern ausschließlich dem Gemeinwohl. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist damit wirtschaftlich und politisch unabhängig. Diese Unabhängigkeit gilt es gegen Einflussnahmeversuche zu bewahren.

Da steht nicht: wenn einer kleinen Gruppe einzelne Inhalte nicht gefallen, schneiden wir sie raus. (Der Grammatikfehler ist im Original.)

„Meinungsvielfalt“? vergessen wir mal schnell, es könnte ja böse Mails geben.

Es ist an der Zeit, den Programmverantwortlichen diesen Satz um die Ohren zu schlagen:

Diese Unabhängigkeit gilt es gegen Einflussnahmeversuche zu bewahren.

Aber Feigheit frisst Demokratie: der Klügere gibt nach, es regiert zum Schluss die Dummheit.
Danke ARD – für nichts

Genug fürs erste. Genießen Sie die Bilder aus einem Gastspiel des Circus Krone in Hamburg. Die stärkste Nummer ist das Todesrad. Der Künstler überlebt die Darbietung natürlich. Aber der Atem stockte den Zuschauern hörbar.

Noch mehr Zirkusbilder: Zirkus Charles Knie