Category Archives: Europa

Springderby Klein Flottbek

Springderby Reiter im Parcour

Es ist eine der ältesten Sportveranstaltungen der Welt: das Springderby Klein Flottbek. Offiziell heißt die Veranstaltung „Deutsches Spring- und Dressur-Derby“ und wird seit 1920 ausgetragen. Jeweils im Mai veranstaltet der „Norddeutsche und Flottbeker Reitverein“ das Treffen der besten Spring- und Dressurreiter. Auch für auswärtige Freunde des gepflegten Pferdeports ist das eine gern genutzte Gelegenheit, nach Hamburg zu reisen. Springderby Links Bilderstrecke vom Springderby 2015 Video mit allen Reitern und Pferden am „Großen Wall“ Springderby Pulvermanns Grab Das besondere an diesem

Hieronymus Bosch

Hieronymus Bosch werke im Stadtbild von s-Hertogenbosch

Ich habe das Werk von Hieronymus Bosch zum ersten Mal im Rahmen einer Ausstellung im Bucerius-Kunstforum näher kennengelernt. Es ging um die Versuchung des Heiligen Antonius, der Lissabonner Altar stand als Kopie in der Ausstellung. Die Vielzahl von kleinen Monstern, Phantasiefiguren und skurrilen Handlungen nahmen mich sofort gefangen. Eine meiner folgenden Reisen führte mich folglich nach Lissabon, wo ich dann das Original in Ruhe und Ausführlichkeit betrachten konnte. Der Saal war menschenleer und hell beleuchtet. Nichts und niemand störte die

Basilika-Zisterne

Die Basilika-Zisterne wirkt mit ihren Marmorsäulen wie ein Palast oder Kathedrale.

Etwas abseits vom Trubel des Hippodroms, gegenüber der Hagia Sophia steht ein eher unscheinbares Haus. Hinter dem Souvenirhändler ist der Ticketschalter im Eingang kaum auszumachen. Wir treten ein und lassen das gleißende Licht der Tages hinter uns. Aus der schummrigen Dunkelheit taucht ein Palast, ein Tempel auf! Hier die Bilderstrecke und das Video mit den wichtigsten und schönsten Bildern aus der Basilika-Zisterne in Istanbul Ein Wald von Säulen spiegelt sich im Wasser! Wir steigen die Treppe hinab und gehen auf

Hippodrom in Istanbul

Hippodrom mit den Minaretten der Blauen Moschee

Das Hippodrom und Kaiser Konstantin I verlegte 330 seinen Regierungssitz von Rom nach Byzantion. Dabei benannte er die Stadt nicht nur in „die Stadt Konstantins“ (Konstantinopel) um, sondern begann sie auch architektonisch aufzuhübschen, damit sie eines Kaisersitzes würdig sei, Dazu zählte auch ein Hippodrom, das dem römischen Vorbild des Circus Maximus folgt. Hier wetteiferten nicht nur Reiter um den Sieg, sondern auch die Lenker von Streitwagen. In Anlehnung an die soziale Funktion des Circus Maximum war hier auch der Ort,

İstiklal Strasse

Bummel durch die Istiklal Strasse Das bemerkenswerteste an der Istiklal Strasse ist die Tatsache, dass es sich um eine Fußgängerzone handelt. Die Jugendstilfassaden, die uns der Guide versprochen hat, machen sich nur sehr zurückhaltend bemerkbar. Anders die Straßenbahn, die sich dort eingleisig ihren Weg durch die Menschenmassen bahnt. Ansonsten gibt es neben sehenswerten, aufwendig renovierten Fassaden auch solche, die noch dringend nach Glaser und Maler verlangen. Manchmal scheint das Warten vergeblich. So habe ich 2013 ein Haus fotografiert, vor dem

Kunst der Vorzeit: Felsbilder aus der Sammlung Frobenius

Kunst der Vorzeit: Frühe Kunst Felsbilder Frobenius Bogenschütze

Gleich rechts von der Topologie des Grauens steht der Martin-Gropius-Bau. Quadratisch, praktisch, hoch. Kunst der Vorzeit Felsbilder Frobenius Hier finden regelmäßig zeitlich befristete Ausstellungen statt. Das Gebäude umflort der rückwärtsgerichtete wilhelminische Geist, der sich auch im Neubau des Berliner Schlosses materialisiert. Bemerkenswert ist die Organisation des Martin-Gropius-Baus. Er ist Teil der Berliner Festspiele, der Bund spielt mit, und nicht weniger als sieben Köche gestalten die Speisekarte des Dargebotenen, darunter auch die Spezialisten, die für das Deutsche Historische Museum verantwortlich zeichnen.

Eckersberg Faszination Wirklichkeit

Eckersberg Blick in die Ausstellung

Christoffer Wilhelm Eckersberg War es Zufall, war es Absicht? Das Hubertus-Wald-Forum zeigt mit „Eckersberg Faszination Wirklichkeit“ ein Kontrastprogramm zu der Ausstellung im Bucerius-Kunstforum „Picasso Fenster zur Welt“. Das Hubertus-Wald-Forum gehört zur Hamburger Kunsthalle. Einst beherbergte es eine Theaterbühne, das mit mutigen und unterhaltsamen Inszenierungen in der Kulturlandschaft fest verankert war. Nach dem Umbau -der Hauptmäzen ist Namensgeber- des „Theater in der Kunsthalle (TiK) in Ausstellungsräume, hat das Hubertus-Wald-Forum einen ebenso festen Platz in der Hamburger Kulturlandschaft, und zwar als Ort

Kloster Eberbach RTL DSDS

Kloster Eberbach Dormitorium

Kloster sind eine Parallelwelt. Menschen, meist männlich und dann Mönche genannt, mit gleichem (meist religiös getrübten) Blick auf die Welt richten ihr Leben nach einem eigenen Regelwerk aus. Das Kloster Eberbach ist der Ableger eines französischen Klosters Cîteaux. Aus diesem Namen leitet sich das Wort Zisterzienser ab. Kloster Eberbach Die Mönche entsagte aller weltlicher Freude und fanden ihr Glück in Gebet und Arbeit. Sie kasteiten sich und entsagten aller Freuden – und sei es das Betrachten von farbigen und figürlichen

Henkelsachen

Henkelsachen Saubermachen Wandreklame um 1949 Ballindamm 4

Henkelsachen Werbung erzählt Geschichte!. Am Ballindamm 4 an der Binnenalster klafft eine sorgfältig heraus präparierte Lücke in der Häuserzeile. Ein altes Haus weicht einem Neubau. An der Hauswand rechts, dem Kontorhaus Propfe, fällt der Blick auf die in Sütterlin geschriebene Werbeaussage: Zum Saubermachen mit Henkelsachen! Darunter die Silhouette des Henkelwerkes in Düsseldorf. „Henkelsachen?“ als Reim auf „Saubermachen“? Gab es wirklich jemals diesen Slogan? Ja, es gab ihn nicht nur, sondern er schaffte es sogar in Deutsche Historische Museum und auf

Bucerius Kunstforum Die Farben Frankreichs

Farben-Frankreichs-Besucherin-vor-Simon-Vouet-Die-vier-Jahreszeiten

Die Farben Frankreichs Die Ausstellung heißt vollständig: Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs und beleuchtet den Weg Frankreichs in die Moderne. Präsentiert werden zentrale Meisterwerke, die größtenteils noch nie zuvor in Deutschland zu sehen waren. Die Exponate decken einen Bereich von 250 Jahren ab. Oder mit Namen verbunden spannt sich der Bogen zwischen Nicolas Poussin und Claude Monet. Diese Zeit ist geprägt von dem Spannungsfeld von Aufklärung und französischer Revolution. Diese Tatsache und die Auswahl der Exponate verdeutlicht die

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