Category Archives: Sakralbauten

Vicelin-Kirche Pronstorf

Die Vicelin-Kirche in Pronstorf hat noch den charakteristischen Rundturm

Vicelin-Kirche in Pronstorf Am Anfang stand ein Anflug von Ärger. Die Strecke von Bad Segeberg nach Scharbeutz war gesperrt. Der Verkehr wurde ziemlich weiträumig umgeleitet. Nach einem Stück Autobahn, die wir doch vermeiden wollten, führt uns die Umleitung über Land. Und es zeigt wieder mal, der Weg kann ein Ziel sein. Eine weiche, wellige Landschaft, ein paar Knicks, heimelige Häuser unter Reet. Dörfer, deren Bewohner noch vor der eigenen Tür kehren. Die Äcker sind frisch gepflügt, die Furchen bilden in

Kloster Eberbach RTL DSDS

Kloster Eberbach Dormitorium

Kloster sind eine Parallelwelt. Menschen, meist männlich und dann Mönche genannt, mit gleichem (meist religiös getrübten) Blick auf die Welt richten ihr Leben nach einem eigenen Regelwerk aus. Das Kloster Eberbach ist der Ableger eines französischen Klosters Cîteaux. Aus diesem Namen leitet sich das Wort Zisterzienser ab. Kloster Eberbach Die Mönche entsagte aller weltlicher Freude und fanden ihr Glück in Gebet und Arbeit. Sie kasteiten sich und entsagten aller Freuden – und sei es das Betrachten von farbigen und figürlichen

Freitagsmoschee: Kuppeln und Säulen und Gewölbe

Freitagsmoschee Besucherin im Spiel zwischen Licht und Schatten

Freitagsmoschee in Isfahan In der Freitagsmoschee in Isfahan (Masjed-e Jomeh) gibt es eine Reihe von kleineren Moscheen. An der nördlichen Seite einer Iwane oder Vorterrassen liegt eine kleine Moschee namens al-Dschaitu-Moschee. Der Namensgeber dieser Moschee war ein Herrscher der Ilchane, die von 1256-1353 n.Chr. in Iran regierten. In diesem Bericht geht es vor allem um den ältesten Teil der Freitagsmoschee mit ihren Säulen und Kuppeln. Und es geht um Bilder. Sie werden lange suchen müssen, bis Sie wieder eine so

Apollontempel Didyma

So sieht das Architav zwischen den beiden Säule von unten aus. Man erkennt die ursprüngliche Bemalung.

Der Apollontempel in Didyma überwältigt noch heute mit seiner Größe und Masse an Stein und Raum. Die Anlage gehörte einst zu der Stadt Milet. Sie ist mit dem Heiligtum über eine „heilige Straße“ verbunden. Der Marmor für das Bauwerk kam aus unterschiedlichen Steinbrüchen. Dabei wurde der jeweilige Marmor nicht nach besonderer Lage im Bauwerk ausgesucht. Vielmehr verbaute man den Marmor, der gerade am bequemsten zur Hand war. Die unterschiedlichen Marmorsorten kennzeichnen so jeweils eine Bauphase. Der entfernteste Marmor kam aus