Category Archives: Bauwerke

Freitagsmoschee: Kuppeln und Säulen und Gewölbe

Freitagsmoschee Besucherin im Spiel zwischen Licht und Schatten

Freitagsmoschee in Isfahan In der Freitagsmoschee in Isfahan (Masjed-e Jomeh) gibt es eine Reihe von kleineren Moscheen. An der nördlichen Seite einer Iwane oder Vorterrassen liegt eine kleine Moschee namens al-Dschaitu-Moschee. Der Namensgeber dieser Moschee war ein Herrscher der Ilchane, die von 1256-1353 n.Chr. in Iran regierten. In diesem Bericht geht es vor allem um den ältesten Teil der Freitagsmoschee mit ihren Säulen und Kuppeln. Und es geht um Bilder. Sie werden lange suchen müssen, bis Sie wieder eine so

Freitagsmoschee in Isfahan

Kuppel mit Ziegelornamenten in der Freitagsmoschee in Isfahan

Die Freitagsmoschee in Isfahan, auch Große Moschee oder Versammlungsmoschee genannt, ist zwar ein Museum der islamischen Architektur. Gläubige können das 2ha große Gelände auch zum Gebet nutzen: die Teppiche werden dann ausgerollt. Besucher sind  gehalten, die Bereiche mit den zusammengerollten Teppichen nicht mit Schuhen zu betreten. Fotografieren ist erlaubt. Eine Vielzahl auch englisch-sprachiger Tafeln bringen dem Besucher die Besonderheiten der Freitagsmoschee in Isfahan näher. 1.400 Jahre islamische Architektur sind hier konzentriert in ihrer Entwicklung und Kombination zu sehen und zu

Architektur in Teheran

Teheran Moderne Fasadengestaltung

Wir haben von der Architektur in Teheran nur einen kleinen Einblick bekommen. Vom Bus aus und zuweilen als Fußgänger habe ich versucht, ein paar Fotos zu schießen. Hier ist das Ergebnis. Das Zentrum Teherans breitet sich auf einer Fläche aus, die in etwa der Fläche des gesamten Stadtstaates Hamburgs entspricht. Die Metropole nimmt rund die Fläche des Freistaates Sachsen in Anspruch, allerdings mit 4 mal so viel Einwohnern. Die erste Überraschung am Flughafen war die Anzeige, dass Teheran auf einer

Oslo-Oper

Die Oslo-Oper ist mit weißem Marmor gedeckt. Das Bühnenhaus steht hier in ansprechendem Dialog mit den Neubauten der Osloer Innenstadt.

Die Oslo-Oper tut gut. Sie ist offen, sie hatte einen mutigen Architekten und mutige Entscheidungsträger, die dem Entwurf zugestimmt haben. Oslo-Oper Genuss für Auge und Ohr Die Vorstellungen sind meistens lange im voraus ausgebucht. Aber ein Besuch lohnt sich. Buchen Sie eine Führung, und lassen sich das Haus und die Bereiche hinter der Bühne zeigen. Die Führungen sind auch ausgebucht? Macht nichts. Das Gebäude ist offen und kann bestiegen werden. Und wenn Sie sehen wollen, wie’s innen aussieht, klicken Sie

Flughafen Atatürk Istanbul

Eurocopter auf dem Flughafen Atatürk Istanbul

Flughäfen, wie der Flughafen Atatürk Istanbul sind was Tolles: man entdeckt eigentlich immer ein Motiv, sieht Besonderheiten und Gemeinsamkeiten mit anderen Flughäfen. Der Flughafen Istanbul Atatürk macht da keine Ausnahme. Mit rund 50 Millionen Fluggästen arbeitet der Flughafen an der Kapazitätsgrenze. Ein neuer Flughafen mit geplant dreifacher Kapazität ist in Planung. Der Anlage fehlt es an architektonischen Hinguckern. Ein Zweckbau halt, konzipiert, um Millionen Passagiere sicher durch die Gänge und Fluren zu den richtigen Terminals und Gates zu leiten. Ein paar

Erlebnis Teheran

Nächtlicher Anflug auf den Flughafen von Teheran

Wir hatten schon eine Weile mit den Deutsch-Schülerinnen in Teheran gesprochen. Gegenseitig haben wir das Woher und wohin geklärt, Name, Beruf und Berufswunsch erfragt. Alles ganz unbeschwert und nichts, worüber man hätte nachdenken müssen. Aber dann kam sie daher die Frage, über die wir nachdenken mussten. Ganz harmlos. „Wie lange seid Ihr schon da?“ Ja, wie lange waren wir eigentlich schon in Teheran? Wir ließen den Tag Revue passieren und fanden dann die Antwort: „Seit ungefähr 10 Stunden.“ Waren wir

Apollontempel Didyma

So sieht das Architav zwischen den beiden Säule von unten aus. Man erkennt die ursprüngliche Bemalung.

Der Apollontempel in Didyma überwältigt noch heute mit seiner Größe und Masse an Stein und Raum. Die Anlage gehörte einst zu der Stadt Milet. Sie ist mit dem Heiligtum über eine „heilige Straße“ verbunden. Der Marmor für das Bauwerk kam aus unterschiedlichen Steinbrüchen. Dabei wurde der jeweilige Marmor nicht nach besonderer Lage im Bauwerk ausgesucht. Vielmehr verbaute man den Marmor, der gerade am bequemsten zur Hand war. Die unterschiedlichen Marmorsorten kennzeichnen so jeweils eine Bauphase. Der entfernteste Marmor kam aus

Römisches Theater von Milet

Das Große Theater von MIlet. Blick auf die unteren Ränge des Zuschauerraumes (Cavea). Bildmitte oben ist die in byzantinischer Zeit entstandene Zitadelle zu erkennen.

Milet gehört zu den gern angesteuerten Ausgrabungsstätten in der Türkei. Gleich am Eingang fällt der Blick auf das kolossale Halbrund des römische Theaters von Milet. Hier geht es zu Bildern. Ich habe es darum gleich besucht und bin die steilen Ränge hochgeklettert. Die unübersehbare Menge an gestaffelten Sitzreihen beherrscht eigentlich die ganze Ausgrabungsstätte von Milet. Dieser unvergleichliche Eindruck ist das Ergebnis aufwendiger Restaurierungsarbeiten. Das römische Theater von Milet entstand lange nach der großen Zeit von Milet, in denen Größen wie

Puerto Madero

Die stilisierte Weltkugel steht für den Aufbruch von Puerto Madero in die Moderne. Sehenswerte und spektakuläre Architektur drückt sich in Hochhäusern für Wohnungen und Büros und Hotels aus.

Puerto Madero, die schlickgeborene Moderne Unser Hotel liegt in fußläufiger Entfernung zum Puerto Madero. Das ist ein Stadtteil von Buenos Aires, in dem Ende des 19. Jahrhundert ein Hafen für tief gehende Schiffe gebaut wurde. Buenos Aires liegt am Rio de la Plata. Das ist keine Ausbuchtung des Atlantiks, sondern, wie der Name schon sagt, ein Fluss, der sehr viel Sedimente mit sich schleppt und diese mit einer gewissen Boshaftigkeit vor Buenos Aires fallen lässt. Dauerndes Baggern ist da Pflicht

Flughafen Paris Charles de Gaulle

Terminalzugang im Flughafen Charles de Gaulle. mit blauer Beleuchtung.

„Flughafen Paris Charles de Gaulle? Oha, viel Glück …“ Mein weit gereistes Gegenüber am Gate in Hamburg machte mir keine Hoffnungen, dass ich am Flughafen Paris „Charles de Gaulle“ meinen Anschlussflug erreichen würde. Vom Gepäck wollte er gar nicht reden: „Nimm ein paar Sachen im Rucksack mit.“ Na, Klasse. Das sind doch mal gute Aussichten. Die Landung in Paris passte schon mal gut zu den Weissagungen des Pessimisten: der Pilot überlegte sich die Sache kurz vor dem Aufsetzen, startete durch

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