Category Archives: Kirchen

Chomeini-Mausoleum

Chomeini-Mausoleum Kuppeln in Bau

Der Bus hat es nicht weit, nach knappeiner dreiviertel Stunde kommen die goldenen Türme des Chomeini-Mausoleums in Sicht. Parkplätze mit einer kaum zu schätzenden Anzahl von Stellplätzen umgeben das Areal. Statt Hotels gibt es viele überdachte Plattformen, auf denen die Pilger ihre Zelte aufschlagen können. Spenden finanzieren das Chomeini-Mausoleum Als der Ajatollah Chomeini 1989 starb, wünschte er sich eine schlichte Grablegung, ohne Pomp. Daraus wurde schon beim Begräbnis nichts, als Millionen von Iraner versuchten, zum Sarg und dem Grab des

Vesteralen

Vesteralen Midnatsol bei Sortland

Vesteralen Der Ausflug zu den Vesteralen, es die Nummer Ausflug 9a der Hurtigruten, beginnt in Harstad und endet in Sortland. Dort treffen wir die Midnatsol wieder und setzen unsere Reise mit dem Postschiff fort. Als wir morgens in Harstad anlegen, ist es ziemlich warm. 3 Grad ist hier zwar auch im Winter nicht ungewöhnlich, niedrigere Temperaturen mit viel Schnee aber auch nicht. Im Ergebnis ist es tückisch glatt. Eis, das taut und darauf Regen. Ohne Spikes ist man da verloren.

Juden in Iran

Gebetsraum einer Synagoge in Isfahan

„Juden in Iran?“ „Finde den Fehler!“ Das war in etwa meine Erwartungshaltung zu den Programmpunkten, die uns zu Synagogen in Isfahan führen sollten. Auf der Anreise hatte ich angefangen, im Koran zu lesen und dabei gelernt, dass Juden und Moslems an den selben Gott glauben: so rühmt eine der ersten Suren Allah dafür, dass er die Juden aus ägyptischer Gefangenschaft geführt hätte. Religionsfreiheit in Iran Auf diesem Hintergrund war ich schon mal nicht verwundert, in Teheran eine lebendige deutsche, christliche

Freitagsmoschee in Isfahan

Kuppel mit Ziegelornamenten in der Freitagsmoschee in Isfahan

Die Freitagsmoschee in Isfahan, auch Große Moschee oder Versammlungsmoschee genannt, ist zwar ein Museum der islamischen Architektur. Gläubige können das 2ha große Gelände auch zum Gebet nutzen: die Teppiche werden dann ausgerollt. Besucher sind  gehalten, die Bereiche mit den zusammengerollten Teppichen nicht mit Schuhen zu betreten. Fotografieren ist erlaubt. Eine Vielzahl auch englisch-sprachiger Tafeln bringen dem Besucher die Besonderheiten der Freitagsmoschee in Isfahan näher. 1.400 Jahre islamische Architektur sind hier konzentriert in ihrer Entwicklung und Kombination zu sehen und zu

Apollontempel Didyma

So sieht das Architav zwischen den beiden Säule von unten aus. Man erkennt die ursprüngliche Bemalung.

Der Apollontempel in Didyma überwältigt noch heute mit seiner Größe und Masse an Stein und Raum. Die Anlage gehörte einst zu der Stadt Milet. Sie ist mit dem Heiligtum über eine „heilige Straße“ verbunden. Der Marmor für das Bauwerk kam aus unterschiedlichen Steinbrüchen. Dabei wurde der jeweilige Marmor nicht nach besonderer Lage im Bauwerk ausgesucht. Vielmehr verbaute man den Marmor, der gerade am bequemsten zur Hand war. Die unterschiedlichen Marmorsorten kennzeichnen so jeweils eine Bauphase. Der entfernteste Marmor kam aus