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„Kap Horn“
Sightseeing überm Seemannsgrab

Dieser Berg ist wirkliche Kap Horn. Die Insel heißt Isla Hornos. Man muss schon ein bisschen Glück haben. Das Kap ist meistens sturmumtobt, im Nebel oder beides. Von den Hunderten Schiffen unterm Kiel ahnt man nichts. Die sind Geschichte und kaum mehr als eine Zahl.

Kap Horn: Sturmfrei Nur, um es mal klar  zustellen: Das Kap Horn ist ein Berg auf der Insel Hornos, der südlichsten Insel, die man noch zum südamerikanischen Kontinent zählt. Südlich davon sind nur noch ein paar versprengte Inseln ohne Bezug zum Festland und ein paar Forschungsstationen in der Antarktis. Kap Horn war schon immer mein Traumziel. Weiter weg geht nicht. Wer fährt schon nach Kap Horn? Und jenseits der nüchternen geografischen Daten klingen bei „Kap Horn“ bei jedem Hunderte Geschichten

„Allee der Gletscher“ im Beagle-Kanal

Dramatischer kann man sich ein Bild gar nicht wünschen. Karge und schroffe Felsen, dunkle Wolkenfetzen, Sonnenflecken auf Schnee und Eis. Und dazu eine selten erlebte Ruhe. Auch an Deck schwiegen die Gäste mit staunenden Augen.

Die Bezeichnung „Allee der Gletscher“ oder „Gletscherallee“ ist irreführend. Eine Allee ist eine Straße, die auf beiden Seiten gesäumt ist, meistens von Bäumen, und von ihnen begrenzt wird. In diesem Sinne ist die „Allee der Gletscher“ im Beagle-Kanal keine Allee: die Gletscher sind alle auf einer Seite, und sie begrenzen den Weg auch nicht, sondern stoßen darauf zu. Ich kenne aber keine Gegend der Welt, in der Vergleichbares zu beobachten wäre: darum heiße die Gegend wie sie will. Die Passage