Author Archives: Springteufel

Cabaret Musical im Hansa-Theater

Tim Fischer im Musical Cabaret im Hansa-Theater

Hamburg ist Deutschlands Musical-Hauptstadt. Mit „Cabaret“ kommt jetzt ein weiteres zur Aufführung. Wohl kein Theater in Hamburg wäre für das Musical Cabaret besser geeignet als das Hansa-Theater. Und wohl kein Schauspieler, Sänger und Entertainer wäre für die Rolle des Conferenciers besser geeignet als Tim Fischer. Das Hansa-Theater ist selbst ein Zeitkapsel. Wer es betritt, fühlt sich zurückversetzt in die goldenen Zeiten des Varietés und Kabaretts. Kleine Tische für den Verzehr, viel Plüsch an den Wänden und beim Vorhang, Nachttischlampen auf

Stifterfigur im Naumburger Dom

Naumburger Stifterfigur mit 3 Buchstaben: Uta

Ich habe sie endlich zu Hause besucht. Seit vielen Jahrzehnten begleitet sie mich durch öde oder entspannte Stunden. Auf sie ist Verlass. Mit ihr gehe ich durch Dick und Dünn, egal ob kreuz oder quer. Ihr Name baut Brücken und schließt Lücken. Und wenn gar nichts mehr geht, dann ist sie zur Stelle und füllt die Leere des Lebens. Stifterfigur im Naumburger Dom Meistens hilft sie mir beim Totschlag. Die Opfer sind immer dieselben: Herr Zeit und Frau Langeweile. Egal,

Heilig Abend im St. Pauli-Theater

"Heilig Abend" mit Barbara Auer und Johann von Bülow im St. Pauli-Theater

Terror zu Weihnachten Heilig Abend Terror-Thriller auf der Bühne Tagesaktuelles im alten Gemäuer Es ist an der Zeit, dass Sie hier etwas über das St. Pauli-Theater lesen. Es ist das älteste Privattheater in Hamburg, aber jung geblieben. Es lockt ein bunt gemischtes Publikum immer wieder mit spektakulären Inszenierungen von Klassikern und modernen Stücken in den plüschige Zuschauerraum. Auf dem Programm finden sich auch Musicals, Comedy sowie politisches Kabarett. Es ist aber nicht nur das Programm, mit dem sich das St.

Besucht Iran, solange es das Land noch gibt

Kutschfahrt auf dem Meidan in Isfahan. Im Hintergrund die Lotfalla Moschee Kutschen auf dem Meidan in Isfahan (Imanplatz, ميدان نقش جهان)

Besucht das Land … war mal ein Sponti-Spruch, als Europa zum nuklearen Schlachtfeld zu werden drohte. Besucht Iran ist jetzt ein trauriges deja-vu. Taliban im Weißen Haus Man fasst es nicht! Amerika, das selbsternannte Land der Freien und Vorkämpfer der Demokratie (was es nie war) reduziert sich auf das Niveau der Barbaren und Kulturverächter. Donald Trump, 45. Präsident der USA, verkündet in seinem Amts- und Verlautbarungsblatt „Twitter“ (70 Millionen Leser), die US-Streitkräfte hätten 52 Ziele in Iran ausgesucht, die für

Auf dem Michel über den Wolken

Der Telemichel und ein Hochhaus ragen aus dem Wolkenmeer heraus. Michel übe den Wolken

Mit dem Fahrstuhl über die Wolken 1. Januar 2020. Die Qualitätskollegen der schreibenden und sendenden Medien verkaufen ihren Lesern und Hörern dieses Jahr als den Beginn der 20er des 21. Jahrhunderts. Das ist natürlich Quatsch, weil 2020 nicht der Beginn der 20er ist, sondern das Ende der 10er. Egal, nach erholsamen Schlaf erwachen wir nach einem entspannten Abend mit Freunden an einem frischen Mittag bei -2°C. Die Sonne lockt uns zu einem Neujahrs-Spaziergang. Unser Ziel ist die Hafencity oder der

Dresden Grünes Gewölbe Glanz und Elend

Dresden, Grünes Gewölbe: das Schmuckstück: ein Polnischer Orden mit vielen Brillis, speziell für August den Starken hergestellt.

Grünes Gewölbe – Bauchnabelschau eines Egomanen August I, mit vollem Namen Friedrich August I. von Sachsen war ein übergewichtiger (110kg Sterbegewicht), eitler und geltungssüchtiger Pfau, der durch das Ansammeln von teuren Preziosen von seiner im europäischen Maßstab geringen politischen Bedeutung ablenken wollte. Er scharte zweitklassige Philosophen und Komponisten um sich. Seine Prunksucht schlug sich in barocken Protzbauten nieder. Er ruinierte und dezimierte sein Land, um sich den Titel „König von Polen“ kaufen zu können. August der Starke nahm den Namen

Iran: Wüsten – Safranernte

Der Schrein des 8. Imam - Reza - nachts

Der Bericht ist nicht fertig, sondern entsteht.  Damit es nicht unübersichtlich wird, habe ich einige Hinweise und die Literaturhinweise ausgelagert. Hier finden Sie „Iran – gut zu wissen“ Für den schnellen Zugriff auf bestimmte Besuchsprogramme gibt es eine Übersichtsseite. Hier finden Sie auch eine Übersicht auf Bilderstrecken. Tag 1 – Anreise nach Mashhad Iran Wüsten Safranernte Zivilgesellschaft: jetzt geht’s los! Ich sitze im Taxi zum Flughafen. Der Hamburger Oktober zeigt, dass er auch im Zeitalter der Klimaerwärmung nichts von seiner

Iran – Reise in ein belagertes Land

Kuppel der Lotfollah Moschee in Isfahn Wüsten und Safran

Trotz alledem! Diesen Reisebericht über Wüsten und Safranfelder habe ich im Mai 2019 begonnen, obgleich die Reise erst Mitte Oktober beginnt. Sie findet unter dem Rubrum „Reise in die Zivilgesellschaft“ statt. Das ist nicht sensationell und sicher kein Grund, schon 5 Monate vor dem Reisebeginn mit einem Bericht zu beginnen. Wenn die Reise nicht in die Zivilgesellschaft Irans führte. Es ist meine zweite Reise nach Iran. Sie führt durch Wüsten und Safranfelder. Auf der ersten Reise 2014 habe ich ein

Betrug bei Finnair?

Das heißt nicht „Raubvogel“, sondern Beutegreifer, so mein Opa mit Blick auf den Bussard. Lesen Sie darum nun die Geschichte von dem Beutegreifer namens „Finnair“: Der Behinderte als leichte Beute Das Unglück wollte es, dass ein Passagier auf einen Rollator angewiesen war. Die lange vorher geplante Reise nach Helsinki musste aber nicht angesagt werden. Es ist ja für alles gesorgt. Und das auch noch für den behinderten Passagier kostenlos*. Finnair transportiert den Rollator kostenlos. https://www.finnair.com/de/de/information-services/baggage/wheelchairs Auf den Flughäfen in Hamburg

Almased: mit Viehfutter zur Frohnatur

Diabetes Typ Frohnatur Diabetes ist eine fiese Krankheit. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlten für die Behandlung im Jahr 2010 rund 20 Milliarden Euro. Die Patienten kostet sie Lebensfreude und Lebensqualität. Und mit Almased auch noch viel Geld. Hintergrund: Beim Diabetes funktioniert der Zuckerhaushalt des Körpers nicht mehr richtig. 8 Millionen Menschen leiden darunter. Sie ist seit dem Altertum bekannt. Man starb daran schon bei den alten Griechen. Und auch aktuell wird Diabetes zunehmend als Todesursache auf den Totenschein geschrieben. Heilbar ist

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